Coelogynen-eine vergessene Gattung ?

Patrick Henschke/Linz , hat sich diese Frage gestellt

 

Die Kultur der Coelogynen gehört sicherlich nicht zu den schwierigsten, doch sollte man sie relativ genau einhalten um sich an ihren herrlich meist sehr wunderlich duftenden Blüten zu erfreuen. So riecht C. speciosa eigenwillig mit viel Fantasie nach einem Nadelwald im Frühling oder andere nach Vanille.

Jedenfalls brauchen sie viel Licht, nur keine direkte Sonne so wie dies die meisten anderen Orchideen bevorzugen. Fast alle meiner Coelogynen stehen bei mir von fast Mitte August bis Anfang Juni am Westfenster und bekommen erst um 15 Uhr indirekte Sonne. Den Sommer über stehen sie im Freien, was den Neutrieben zusätzlichen Wachstumsschub gibt und die Blütenbildung fördert. Manche der großblättrigen Arten, C. asperata und C. massangeana , vertragen auch Schatten, da sie durch ihre breiten Blätter eine größere Angriffsfläche für das Licht bieten und somit auch im Schatten genügend Licht aufnehmen können. Natürlich ist immer genügend Frischluft ein wichtiger Faktor für eine gute Kultur.

Coelogynen sind durchwegs gut geeignet für die Fensterbank. Die Luftfeuchte sollte jedoch minimal 60-70% betragen, was man mit Fensterbankschalen oder Untersetzern mit Seramis leicht erhöhen kann.

In der Wachstumsperiode, Frühjahr bis Spätsommer, sollten Coelogynen kräftig gewässert und gedüngt werden, jedoch immer regelmäßig. Im Winter die Wasser- und Düngergaben reduzieren. C. cristata im Winter sogar nur spärlich bis fast gar nicht gießen.

Ich hab mit 17 Jahren meine erste Coelogyne, C. trivernis , bekommen und so wurden es immer mehr und es hat sich bereits eine hübsche kleine Coelogynenfamilie bei mir eingelebt und sie wachsen prächtig.

Abschließend kann ich jedem Orchideenfan mit gutem Gewissen empfehlen es mal mit einer Coelogyne zu versuchen.

suche Teilstück von Coelogyne lentiginosa, Kontakt bitte an Danke

Coelogyne 2

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