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Wiener Orchideengesellschaft 2006     

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diverse Beiträge von Mitgliedern und Orchideenfreunden

Gießwasser

Osmosewasser : Seit dem Jahre 2000 betreibt Hr Broz zur Gießwasseraufbereitung eine Osmoseanlage.
Die Anlage verfügt über 2 Schläuche; Nutz und Osmosewasser (Reinwasser). Um 200 Liter Reinwasser zu erhalten,muss man jedoch mit einer Nutzwassermenge von ungefähr 600 Liter rechnen. (Nutzwasser kann man z.B. aber für den Garten verwenden).

Nach dem Durchfluß des Leitungswassers beträgt der Leitwert ungefähr 10-15mµS. Diesem wird 1/4 Leitungswasser und ein "Schuß" 35%iges Peroxyd, sowie etwas Dünger beigesetzt. (20-20-20 z.B. ) Der Endwert beträgt ca. 120 - 180 mµS

Die Düngermenge wird aber auf die jeweilige Gattung abgestimmt, manche Werte liegen bei 400-600mµS.

Die überwiegende Gattung Hr Broz sind Naturphalaenopsen. Es finden sich auch einige wenige Paphiopedilen und Cattleyen in seiner Sammlung.

Von Frühjahr bis Herbst wird Wachstumsdünger verwendet, November wird mit Blühdünger gegossen, im Winter nur mit Osmosewasser. Für die nötige Luftfeuchtigkeit sorgt eine Nebelanlage, die nur mit Osmosewasser betrieben wird.

Technische Auskünfte über Osmoseanlagen/Umkehrosmose bitte unter : wikipedia

Verwenden Sie bitte niemals direkt, kaltes , sondern abgestandenes Wasser. Kaltes Leitungswasser kann die Orchidee schädigen. Um den jeweiligen Härtegrad zu erfahren, kann man im Internet unter:

http://www.wien.gv.at/wienwasser/haerte.html , nachlesen.

Weiters bietet auch "der Konsument" einiges über das Thema Wasser.

http://www.konsument.at/konsument/detail.asp?category=Bauen+%2B+Energie&id=505

Zu Beginn meiner Orchideenpflege habe ich Wasser abgekocht, jedoch nicht lange, erstens war diese Methode mühsam mit viel Stromksoten ebenso verbunden und die damalige Textiltapete wollte es nicht so besonders. Nach längerer Suche und mit Hilfe von Orchideenfreunden der ÖOG, kam ich auf das System der Brita Filterkanne.

http://www.brita.net/de/cartridges_details.html?L=5&p_id=16&cat=

Wasserwerte

Messen sie ihr Wasser!z.b. mit

Leitfähigkeitsmeßgeräte eignen sich zur einfachen und schnellen Bestimmung der Leitfähigkeit.

Regenwasser ist sicher eine sehr gute Lösung, es ist jedoch einiges zu beachten:

Lagerung: dunkel und kühl

Verunreinigungen durch Dächer ,Abgase und Industrieanlagen sollten durch einen Filter beseitigt werden.

Vorteil: es kostet nichts und weist einen niedrigen Salzgehalt auf.

Leitungswasser durch Abkochen entfernt man Härte aus dem Wasser-Rückstand bezeichnet man als Kesselstein. Bei sehr hartem Wasser ist jedoch diese Methode nicht zielführend. Nachteil ergibt sich durch hohe Energiekosten und durch zu hohe Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen.

Destilliertes Wasser Wenn sie Aqua dest hinzufügen, kann man den gewünschten Salzgehalt des Giesswasser steuern, da jedoch der Kauf von dest.Wasser nicht ganz billig ist, empfiehlt sich diese Methode nur bei geringem Pflanzenbestand.

Beachten sie bitte unbedingt, dass giessen nur mit dest. Wasser falsch ist ! Pflanzen benötigen etwas Salze, die im normalen Wasser enthalten sind , im destillierten Wasser jedoch fehlen!!!

Wasserfilter sind als Wasserverbesserung für Tee, Kaffeeaufbereitung erhältlich. Dem Wasser werden die störenden Salze (Kalk) entzogen und gegen Protonen ausgetauscht.

die darin enthaltenen Filter werden alle 3 Monate ausgetauscht, der Austausch ist jedoch von der Menge des gefilterten Wassers, von dessen Härtegrad abhängig und natürlich von der Pflanzenanzahl. Für große Orchideensammlungen nicht empfehlenswert.

http://www.brita.net/de/cartridges_details.html?L=5&p_id=16&cat=

Osmoseanlage ist wahrscheinlich bei hohem Pflanzenbestand eine überlegenswerte Sache.Durch eine Membran ,durch deren Schwingungen, werden dem Leitungswasser Bakterien,Schwebstoffe entzogen. Das so gereinigte Wasser wird dann mittels Dünger auf die nötige Konzentration aufbereitet.Das Endprodukt ist sehr weiches destillatähnliches Wasser.

 

Beitrag: Obmann J.Broz

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Umtopfen

Spätestens nach 2 Jahren sollten Sie Ihre Orchidee umtopfen.

Die beste Zeit dafür wäre das Frühjahr: mehr Lichtangebot und mehr Wärme, die Tage werden länger. Das Wurzelwachstum beginnt, und neue Blätter wachsen. Durch ständiges düngen wird das Substrat mit Bestandteilen angereichert, die sich im Substrat sammeln und summieren. Dadurch wird der Pflanzstoff mit der Zeit verdichtet und kann eine zu hohe Düngerkonzentration beinhalten.

Die Wurzeln werden durch zu hohe Düngerkonzentration braun, steif und können Nährstoffe nicht mehr aufnehmen,das Substrat verdichtet sich ,die Wurzeln sterben im unteren Teil des Topfes ab.

 

die Orchidee wird zuerst gründlichst gewässert, um keine Wurzel beim Herausnehmen zu beschädigen.

Drücken sie von allen Seiten den Topf leicht zusammen, um sämtliche Wurzeln vom Topfrand zu lockern.

wie man sieht, ist es nach 2 Jahren Zeit, das Substrat zu erneuern und schlechtes Wurzelwerk zu entfernen. Schütteln Sie nun leicht und vorsichtig sämtliches Substrat vom Wurzelballen. Festahftende Rindenstücke kann man unter der Brause gut abspülen.

Mit einer sauberen Schere ( nach jedem Schnitt bitte abflammen) werden sämtliche kaputte , matschige, verfaulte Wuzen abgeschnitten

Solche Wurzeln gehören nicht in den Topf. Sie können zur Fäulnis des gesamten Wurzelwerkes führen.

in diesem sauberen Zustand kann man nun die Pflanze frisch eintopfen. Manche Orchideen entwickeln ein reichliches Wurzelwerk, sodass ein etwas größerer Topf genommen wird. Bei dieser genügt der vorhandene , dieser wurde gründlichst! mit kochendem Wasser ausgespült .

 

In den unteren Teil kommt grobe Rinde,um den Wasserablauf zu gewährleisten. Auf diesen setzt man die Orchidee mittig und füllt mit mittelgrobem Substrat gut auf. Schicjt für Schicht wird das Substrat gut angedrückt , sämtliche Hohlräume aufgefüllt.Am Ende den Topf gut auf einer Unterlage aufklopfen, damit das Substrat nachrutscht.
Vorsicht vor Wurzelverletzungen ! Solche Bruchstellen kann man mit einfachem Zimtpulver desinfizieren.

Nach dem Umsetzen wird vorerst die Oberfläche des Substrates leicht tägl. übersprüht, also etwas trockener gehalten. Trockenheit regt oft das Wurzelwachstum an. Nach ungefähr 2-3 Wochen kann man wieder zum normalen Giessrythmus übergehen. Gedüngt wird spärlich alles 3-4 Wochen, nicht auf das trockene Substrat! da sonst die Wurzeln verbrennen.

 

Der hier eingestellte Artikel entspricht persönlichen Erfahrungen und Handhabungen von vielen Jahren Orchideenkultur und stellt nicht die Meinung der gesamten Wr Orchideengesellschft dar.

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Flaschenkinder

Ein Beitrag von Elke Wiesel. Laelia pumila von der Flasche in den Topf

 

danke für den Beitrag und Bilder ,viel Erfolg !!

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Wir teilen eine Orchidee

Beitrag:Herrmann Krainz , Stmk

 

das Material
das Material
Cattleya Übersicht
der Neutrieb,
der bereits den Topfrand überragt
vorsichtig austopfen
mit einem sauberen! scharfen Messer
altes totes Wurzelwerk abtrennen
und teilen,es sollten mindestens 4 Bulben
an der neuen Pflanze vorhanden sein.
aus einer stattlichen Cattleya können
mehrere Pflanzen entstehen
saubere Töpfe, mit grober Rinde
Das Endergebnis
die neuen Orchideen können den Sommer

über im Freien halbschattig,

untergebracht werden.

Herzlichen Dank für den

ausführlichen Bildbericht an Hermann Krainz.

 

 

die Gattung Cattleya v. Dipl.Ing.Franz.Heidler

 

 

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